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A(z) ‘Der Bau – Teil5’ kategória archívuma

Flämische Galeone 1593 – Der Bau Teil5

2010. szeptember 7. kedd Nincsenek hozzászólások

Ich muss jetzt hier zuerst bemerken, dass die wietere Arbeiten, die mit dem Rumpf zusmmenhängen, nicht genau in der Reihenfolge gemacht worden waren, wie ich sie hier darstelle. Zwar könnte ich die damalige Reihenfolge aus meinem Arbeitsbuch aussuchen, aber das finde ich unwesentlich, weil ich viele Arbeiten sozusagen paralell gemacht habe.

Gehen wir jetzt davon aus, dass die Zierraten grossenteils schon fertig auf ihren Platz sind.

Weitere “Kleiniegkeiten”

Kanonenpfortendeckel

werden  in 3 Schichten aufgebaut. Die Grundplatten sind  aus 17x16mm sowie 14×14 mm 1,5 mm dickem Sperrholz. Darauf werden von aussen die 0,6 mm Furnierstreifen – entsprechend der Beplankung – , sowie von innen die kleinere Rechtecke aus 1,5 bzw. 1 mm Sperrholz .

Die Scharnierblätter sind aus 0,2 mm Messingblech, 3 bzw.2 mm breit, haben 1 mm gelötete Augen und wurden 0,6 mm Nägel befestigt. Die Fingerlingen dazu sind in der Bordwand aus 0,8 mm Messingdraht.

Die Rüsten

Bei so grossem Modell müssen die Rüsten sehr gut befestigt sein. Die Rüsten der Vor – und Hauptmast sind aus 3-3 St. 3×7 mm Leisten zusammengestellt. Die innerste Leiste ist 5-6 St. 1×16 mm Nägel auf das Bergholz genagelt, die mittlere auf die innere sowie die aussere auf die mittlere. Die Rüsten der Besan und Bonaventura sind aus 3×5 mm Leisten.

Diese Konstruktion ist so sehr kräftig. Der Witz ist, dass auch die originale Rüsten nach dieser Methode gefertigt worden sind.

Die Rüsten waren oben mit 2-4 Knien und unten 2-4 Eisenstäben versehen.

1.- Knie, 2.- Eisenstab

Die untere Juffern und die Püttingseisen bzw. Pütttingsketten

Die Juffern sind dreieckig. Weil solche Juffern in solchen Maßen nicht zu kaufen sind, so musste ich sie selbst herstellen. Zum Glück waren solche Juffern ziemlich flach. Also: die habe ich aus 5 mm dicker Ahornplatte gefertigt. Dazu habe ich aus 1mm Alublech eine Umriss – und Bohrschablone gemacht.

Die Schablone

Fräsen der Rillen bzw. Nuten

Die Bügel sind aus 1 mm Messingdraht gebogen und gelötet.


Bei vielen Schiffen der 16-17. Jht. waren die Püttingseisen Ketten. Soweit gut und schön, zumal bei Modellbaufirmen sehr schöne Ketten zu kaufen sind. Aber der Haken! Die sind zu schwach! Neue Ideen braucht man! In die zusammengelötete Stiele der Bügel ung. 1,5 mm unter der Juffer habe ich je 1 0,8 mm Bohrungen gebohrt und darunter den Stiel abgesägt. So konnte ich die Juffern und die Ketten mit 0,8 mm Nägel befestigen.

Juffer – Nagel – Kette

Das untere Ende der Ketten –  wo die Ketten grösser waren – habe ich mit “U”-Bügel und wo die kleiner waren mit Nägel befestigt.

Ankerkrane

Die Krane  – nach holländischem Vorbild – waren nicht gerade, sondern gebogen. Aus 8 mm dicker Ahornplatte habe ich sie ausgesägt.

Treppen

Die Seitenblätter der Treppen sind aus 3×5 mm Leisten. Die Nuten für die Treppenstufen auf einer Fräsmaschine gefertigt.

Nachdem ich die Stufen zw. die Seiten eingeklebt habe, habe ich die Dicke der Seiten auf 1,5 mm abgeschliffen.

Die Querrelings…

sind aus 1,5 mm Sperrholz mit 2×3 mm Rahmenleisten.

Die Gleitlafetten der Deckskanonen…

habe ich aus unteschiedlichen Leisten gefertigt. Vorne haben sie je einen senkrechten Zapfen, so sind die Lafetten ung. in 30-30 Grad drehbar. (Hier stelle ich keine Fotos ein, diese Details werden auf späteren Fotos gut sichtbar.)

Das Schott vor dem Baldachin…

ist auch aus 1,5 mm Sperrholz. Die Gitterfenster mit mediterranem Styl sind in 4 Schichten 0,6 mm Furnier zusammengeklebt.  1-1 Schicht für die vordere und hintere Rahmen und 1-1 für die mittlere Querleisten.

Das Dach des Steuerplicht

Es steht vor dem Schott. Es kann – mit den daneben stehenden kurzen Treppen – abgenommen werden, damit man in das Steurtplicht reingucken kann.  Darauf stand der Master und brüllte die Befehle dem Steuermann und den Matrosen.

Nächstesmal sehen wir den Bau der Laufplanken des Kuhls, der Galerie sowie den Rahmenwerk des Baldachins näher an.

Bis dann Godewind


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