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Flämische Galeone 1593 Der Bau Teil4

Bauen wir nun weiter nach oben.

Die Back

Zuerst müssen die 4 Bogen (vorne 2 und achtern 2) gefertigt und angebracht werden, danach können wir die Seitenwände beplanken.

Ivek elöl

Ivek elöl

Ivek hátul

Die hintere Bordwände und die obere Gillungen

Die kann man nur stufenweise ausbauen, weil die Gillungen nach achtern und nach oben immer mehr sozusagen in der Luft hingen.

Oldalfal

Zuerst der untere Teil der Bordwand, dann die Querbeplankung der untere Gillung, usw.  Da die Bordwände nach achtern und nach oben immer mehr eingezogen werden müssen, werden hier die Einhaltung der genauen Maße mit provisorischen Abstandhälter gewährleistet.

Távtartó

Das Deck unter dem Halbdeck – Draufsicht

Félfedélzet emelet, felülnézet 1

10.- Vorraum (in der andere Seite symmetrisch)

10.a- Tür

10.b- Treppe auf das Halbdeck

10.c- Gleitlafette

10.d- Tür zw, Vorraum und Unteroffiziersmesse

11.- Kajüte

12.- Unteroffiziersmesse

13.- Der Tisch mit den Bänken

14.- Kajüten (unausgebaut)

15.- Vorraum des Steuerplichts

16.- Tür zw. Messe und Steuerplicht

Az elöbbi terület más nézetböl

Anderes Bild von diesem Bereich.

Wenn wir noch weiter nach achtern gehen, die oberste Kajüten:

Félfedélzet "emelet", felülnézet2

18.- Das Steuerpflicht

20.- Zwei kleine Wendeltreppe auf den Flur hinter dem Steuerpflicht.

21.- Flur

22.- Kajüten (unausgebaut)

23.- Treppe und Tür zur hintersten Kajüte

24.- Kajüte

25.- Fuß des Bonaventuramastes

26.- Kojen

27.- Die obeste Gillung

Ugyanez a terület más nézetböl

Anderes Bild von diesem Bereich.

Sämtliche “Kleinigkeiten”.

Türen

Sämtliche Türen habe ich aus 1,5 mm Sperrholz – mit Scharnieren beweglich – gefertigt. Ausgenommen den hinteren zweiflügeligen Tür der Grosskajüte, der wegen der Türfenster schichtweise aufgebaut werden musste. Die Scharnierblätter habe ich 0,2×2-3 mm breiten Messingblech gefertigt. Deren Auge habe ich mit einer Spezialzange gebogen und danach gelötet. Die Fingerlingen sind aus 0,8 mm Messingdraht 90 Grad gebogen.

Die Deckel der Kanonenpforten wurden genauso gefertigt.

Die Scahrnierblätter des Ruders sind aus 0,5×4 mm Messingblechstreifen, wo in deren  Mitte noch ein Stück Messingrohr mit 3 mm Durchmesser eingelötet wird, die später die Fingerlingen des Ruders aufnehmen würden.

Fenster

Sämtliche Fenster sind aus 1,5 mm Plexiglas. Um die Bleiverglasung zu imitierenhabe ich die folgende Methode benutzt:

– Einen 2mm Gitter wird mit CAD gezeichnet und auf ein bischen dickere Papier ausgedruckt.

– Auf das Papier wird ein  Stück ung. 7×7 cm Plexiblatt mit Klebeband aufgeklebt.

Ablakkészités1

– Das Muster wird in das Plexi mit Reißnadel eingekratzt.

– In die Rillen werden die Linien mit 0,2 mm Rotring schwarze Tusche reingezogen.

Ablakkészités2

Ranken, Girlanden, Zierraten

Die Fertigung der Ranken hat mir ziemliche Sorgen und Kopfzerbrechen verursacht. Dabei habe ich viele unterschiedliche Möglichkeiten überlegt.

1.- Aus 1mm Flugzeugsperrholz auslasern lassen. Meine Lust dazu hat aber sehr schnell die Tatsache von mir genommen, dass eine Firma “mickrige” 700€ dafür verlangt hat, obwohl die Zeichnungen ich gegeben hätte. – Weggefallen!

2.- Aus Messingblech mit Fotoätzung  fertigen lassen. Das war auch nicht viel lustiger. Zwar hätte es “nur” 600€ gekostet. Aber! Die Firma wollte nicht 1mm, sonder nur 0,5 mm dickes Blech nehmen.  – Weggefallen.

Bei beiden Lösungen blieb das Problem: Die Ranken würden flach bleiben!

3.- Eigenbau!

Da aber kamen andere Problemen auf. Ich musste ein wenig herumexperimentieren.

– 1mm Flugzeugsperrholz – mit Handlaubsäge mit einem Blatt feinster Zahnung habe ich zuerst einige Probestück gefertigt, mit jämmerlichem Ergebniss! Egal was ich probierte, die kleinste Ranken haben “sich” einfach abgebrochen! Ausserdem das Sperrholz lässt sich nich zu gut schnitzen.

– 1mm Buchsbaumplatte – dito

– Eine Zeitlang war ich ratlos. Dann kam wieder ein Blitz. In den Augen der “Supergenie-Holzschnitzermeister” wird meine Methode ziemlich ortodox, wenn nicht sogar verpönt erscheinen: 1 mm Polystirol! Wunderbar! Lässt sich kinderleicht sägen und schnitzen. Und unter Farbe kann man sowieso nicht erkennen, aus welchem Material die Girlanden sind!

Ich habe 7-8cm lange Girlandensegmenten ausgesägt (und siehe Wunder: die Ranken sind rangeblieben!), dann auf eine 2mm dicke Polystirolplatte mit Weißleim aufgeklebt. Danach konnte ich sie schön plastisch schnitzen. Nach dem Schnitzen habe ich das Ganze ung. 10 min.  lang im lauwarmen Wasser gewässert, die Girlanden lösten sich von der Grundplatte. Nach sorgsamer Bereinigung konnte ich sie bemalen.

Die Bemalung

Da kommen wir auf eine ziemlich durch und durchgestrittene Theme. Jeder hat seine Methode. Deshalb muss ich betonen, dass was ich hier zeige, nur meine jahrelang erprobte Methode ist.

Die erste und vielleicht wichtigste Voraussetzung für eine gute Bemalung: die Fläche!

Wir müssen uns verständigen, sogar einreden: die Farbe deckt nicht die Fehler darunter ab! Nein! Sie betont sie sogar!

Holzuntergrund

Der muss mit den feinsten Schmirgelpapieren geschliffen werden! Nach dem Abstauben behandle ich die Flächen zuerst mit Holzöl bzw. Hartöl. Nach einiger Tagen Trocknung kommt wieder ein bisschen Schleifen, ganz fein und locker mit der Hand.Auf  die so vorbehandelte Flächen trage ich so viel Acrylfarbschichten auf, wie viel notwendig ist. Aber wie viel ist notwendig? Gute Frage. Es ist eindeutig, dass auf dunkle Beplankung helle Farben aufzutragen mehrere Schichten verlangen, als auf hellere Beplankung dunklere Farben! Ich verstehe deswegen nicht ganz die Konzept der Baukastenfirmen, die für die obere Beplankung fast immer Nussbaumleisten beilegen. Dabei muss man bei “Victory Gelb” minimum 3 Schichten auftragen, damit die Farbe deckt!

Wenn wir aber Schrats bauen, dann können vir vorausplanen und die untere Beplankung so planen, dass unter die spätere Farbschichten immer eben die geeignete Holzleisten – mal helle mal dunkle – anbringen.

Wenn die Farbe getrocknet ist, dann lackiere ich die Flächen mit Marabu Seidenmattlack – mit Pinsel! – Spray mag ich nicht – 2-3-mal. Das Lack bildet eine genug harte Fläche, dass man darauf mit Gel-Sekundenkleber die Zierraten aufkleben kann. Die halten!

Auf die hintere Fläche der Zierraten trage ich den Kleber dünn mit Zahnstocher auf. Wenn man unsicher ist, dann kann man eine Art Secundenkleber benutzen, dessen offene Zeit ein bisschen länger ist, also gibt´s Möglichkeit zu korrigieren. Etwaige Klebertropfen die seitlich rauskommen, muss man gleich und schnell mit einem Zahnstocher bzw. Ohrenputzer mit Wattebausch entfernen.

Ich war mit meinen selbstgefertigten Girlanden mehr als zufrieden! Es ist mir gelungen sie schön plastisch zu gestalten. Obwohl es viel Arbeit verlangt hat, doch konnte ich die gewölbte Konturen der Ranken und Blümchen schön(er) darstellen, die mit gelaserten oder geätzten Ranken in Serienanfertigung nie gekonnt hätte! Anderseits diese Handarbeit gibt die pittoreske Anmut der damaligen Schnitzereien (wo niemals zwei Schnitzereien gleich waren!) besser zurück, als das beste Serienanfertigung!

Bemalung auf Kunststoff

Nach sorgsamer Reinigung kann man hier auch Acrylfarben benutzen, sowie solche, die für direkt für Kunststofmodellen angeboten werden.

Die Buchstaben

Ich hatte die gleiche Sorgen, wie bei den Girlanden. Ich konnte keine geiegnete Buchstaben finden, die von Höhe und Styl mir gepasst hätten. (Naja, bei meiner angeborene Faulheit versuche ich fast immer zuerst auf Fertigteile zurückzugreifen. Leider hat es hier auch nicht funktioniert!) Was bleibt? Wieder Eigenfertigung. Ich musste alle einzelnen Buchstaben aus 0,5mm Polystirolplatte  mit “mühsamer” Arbeit mit der Skalpell ausschneiden.

Aber was soll´s?

Wer in seiner Schiffsmodelbauerlaufbahn nicht wenigstens halbwegs ein Perfectionist sein will, (ob es ihm gelingt oder nicht) der kann lieber ins Kino oder in die Kneipe gehen.

Bis auf weiteres – Godewind – Flamenco


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